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Genügend Gründe zum Feiern hatten kürzlich Geschäftsführung und Mitarbeiter der Fa. Wümme-Beton aus Rotenburg. Disponent und Mischmeister Karl-Heinz Roy ist seit über 40 Jahren im Unternehmen beschäftigt, was heute absolut keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Karl-Heinz Roy begann seine Tätigkeit am 08.07.1972 im damals noch eigenem Labor der Firma Wümme-Beton, merkte aber schnell, dass er lieber die Spezialfahrzeuge aus dem eigenen Fuhrpark bewegen möchte und fuhr dann über viele Jahre die großen Betonmischwagen und Betonpumpen des Unternehmens. Sein technisches Geschick und Interesse blieb auch der Geschäftsführung nicht verborgen, so dass Roy ab den 80er Jahren zunächst als Aushilfe und später als verantwortlicher Mitarbeiter für die Mischanlage in Rotenburg eingesetzt wurde. Anfang der 90er Jahre war er am Aufbau weiterer Betonmischwerke der Unternehmensgruppe Behrens in den neuen Bundesländern beteiligt, fühlte sich aber immer mit seiner Heimat verbunden, so dass er heute wieder täglich am Mischpult in Rotenburg sitzt.

Ebenfalls auf eine lange Zeit bei Wümme-Beton blicken Wolfgang Kambach und Wilfried Behrens zurück, die sich nun in den Ruhestand verabschiedet haben. Martin Behrens betonte in seiner Rede als Geschäftsführer, dass für beide Mitarbeiter Ihre Arbeit nicht nur ein Beruf, sondern regelrecht Berufung war und beide über Jahrzehnte hinweg für Ihren Job „gelebt“ haben.

Wolfgang Kambach begann seine Karriere im April 1972 zunächst als Mischwagenfahrer, wurde aufgrund seiner Fähigkeiten aber schnell als Betonpumpenmaschinist eingesetzt und bediente damals die mordernsten Geräte mit Reichweiten von bis zu 17 Metern. Zuletzt war Kambachs Arbeitsgerät eine hochmoderne und Computerunterstütze Betonpumpe mit einer Reichweite von über 40 Metern.

Ein unverzichtbarer Rohstoff bei der Betonproduktion ist Zement, diesen Zement transportiert Wümme-Beton mit eigenen Silofahrzeugen aus den Norddeutschen Zementwerken nach Rotenburg. Unzählige Tonnen des „grauen Pulvers“ hat Wilfried Behrens in den vergangenen fast 36 Jahren auf der Straße für das Rotenburger Unternehmen bewegt. Mit seinem Sattelzug legte er stets die längsten Fahrstrecken der Firma zurück und absolvierte insgesamt eine Fahrleistung von über 3,6 Mio. Kilometern unfallfrei!

Die Geschäftsführung und Mitarbeiter wünschten bei einer kleinen Feierstunde den Ruheständlern für ihre Zukunft und den neuen Lebensabschnitt alles Gute und hoffen, dass Karl-Heinz Roy noch einige Jahre weiter als Mischmeister und Disponent im Unternehmen tätig sein wird.